Garten & AußenKaufberatung

Laub entfernen: Deine Bäume entscheiden, ob es weg muss

Von Ralf-Michael MohrStand: September 2026Lesezeit: 9 Minuten

Laub entfernen mit dem Laubsauger

Im Herbst liegt das Laub selten gleichmäßig im Garten. Durch den Wind sammelt es sich. Und oft natürlich da, wo man eigentlich sitzen will. Bei mir ist es die Terrasse unter der Korkenzieherweide. Laub entfernen muss ich deshalb nur dort, im Rest des Gartens macht es mir kaum Arbeit.

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In diesem Artikel

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Wo das Laub liegen bleiben darf

Wer online nach Laub entfernen sucht, stößt schnell auf Naturschutzverbände, die von diesen Maschinen abraten. Der Vorwurf lautet, dass sie Kleintieren die Deckung nehmen und das Bodenleben stören. Das ist kein Randargument, es steht derzeit auf der ersten Suchergebnisseite gleich neben Kaufberatungen.

Ich halte den Einwand für berechtigt, nur nicht als Pauschalurteil. Ein Garten sollte nicht zu aufgeräumt sein. Wenn im Rasen plötzlich irgendwo ein paar blaue oder gelbe Blumen stehen, mähe ich drumherum, und die Ränder dürfen bei uns ruhig etwas unperfekt bleiben. Ohne motorbetriebene Geräte wäre der Rest der Pflege trotzdem nicht zu schaffen.

Die Frage ist deshalb nicht, ob du ein Gerät benutzt, sondern auf welcher Fläche. Und die Antwort fällt je nach Fläche ziemlich klar aus.

FlächeMuss das Laub weg?Womit am besten
Gehweg vor dem GrundstückJa, und zwar regelmäßigBesen, bei größeren Mengen Bläser
Terrasse, Einfahrt, TreppeJa, nasses Laub wird rutschigBesen oder Bläser
RasenflächeJa, sonst gibt es kahle StellenRasenmäher mit Fangkorb
Kies, Schotter, PflasterfugenJa, wenn es störtSauger, sonst kommt man nicht heran
Beete und SträucherNein, es schützt und unterdrückt UnkrautLiegen lassen
Unter Hecken und in EckenNein, das ist WinterquartierLiegen lassen

Praxis-Insight

Auf der freien Rasenfläche brauchst du gar kein Laubgerät. Ich sammle das Laub dort mit dem Rasentraktor gleich mit ein. Ein Tipp dazu, aus eigener Erfahrung: nicht zu schnell fahren. Das beugt Verstopfungen im Auswurf vor, und die kosten mehr Zeit, als das langsamere Fahren je gebraucht hätte.

Damit schrumpft die Aufgabe erheblich. Für Rasen und Wege hast du wahrscheinlich schon Werkzeug. Übrig bleiben die Stellen, wo du weder Besen noch Mäher verwenden kannst. Und genau dort lohnt sich ein Laubbläser.

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Der Baum entscheidet mit

In Kaufberatungen geht es fast immer um die Laubmenge. Wenn man dagegen hört, was Käufer nach einer Saison über ihr Gerät berichten, taucht ein ganz anderer Punkt auf: die Größe der Blätter.

Derselbe Laubsauger bekommt von einem Käufer volle Punktzahl für Kirschbaumlaub und wird vom nächsten abgelehnt, weil er an Weinlaub oder den großen Blättern eines Blauglockenbaums scheitert. Das liegt nicht am Gerät. Große, feste Blätter legen sich gerne quer vor den Saugstutzen, und dann geht nichts mehr.

Schau also zuerst nach oben, bevor du mit der Geräteauswahl beginnst. Kleines, dünnes Laub von Birke, Kirsche oder Weide macht praktisch jedem Sauger Freude. Bei Ahorn, Platane, Kastanie oder Wein solltest du eher zusammenrechen und einsammeln, statt auf die Saugleistung zu hoffen.

Terrasse aus Natursteinplatten unter einer Korkenzieherweide, auf dem Pflaster liegen Blätter und Zweige

Was im Herbst auf dem Pflaster landet

Ein paar Zweige, eine Handvoll Blätter, dazwischen Efeu, den wir am Baum ranken lassen. Für diese Stelle reicht ein Besen. Genau diese Einschätzung steht vor jedem Gerätekauf, und sie fällt oft nüchterner aus, als man beim Blättern in Angeboten denkt.

Bei uns steht neben der Terrasse also diese tolle Korkenzieherweide. Gepflanzt haben wir sie vor Jahren als Schattenspender, an das Laub hat damals niemand gedacht. Heute freuen wir uns zusätzlich an ihrer Schönheit, und nebenbei stellt sich heraus, dass sie die pflegeleichtesten Blätter im ganzen Garten abwirft. Sie sind schmal, sie rollen sich beim Trocknen ein, und sie verstopfen nichts. Wer neu pflanzt, darf diesen Punkt ruhig mitdenken.

Zwei Bäume, zwei gegenläufige Ratschläge

Der Baum bestimmt bei manchen Arten mit, ob das Laub überhaupt weg soll.

Unter meinem Kirschbaum lasse ich das Laub bewusst liegen. Der Grund sind Maden in den Kirschen. Die können einem die Freude wirklich verderben! Verursacht werden sie von der Kirschfruchtfliege. Sie überwintert als Puppe dicht unter der Bodenoberfläche und schlüpft im Frühjahr erst, wenn sich der Boden ausreichend erwärmt hat. Eine Laubschicht hält den Boden länger kühl, der Schlupf verzögert sich, und wenn die Fliege dann kommt, sind die Kirschen für ihre Eiablage oft schon zu weit. Meine Erfahrung ist, dass das tatsächlich hilft, und es ist eine natürliche Maßnahme ganz ohne Gift.

Bei einer Kastanie wäre es genau andersherum. Dort überwintert die Miniermotte im heruntergefallenen Laub, und hier solltest du deshalb das Laub möglichst vollständig entfernen. Zwei Bäume, zwei Schädlinge, zwei entgegengesetzte Empfehlungen. Wer Laub also immer entfernt, weiß manchmal nicht, dass „einfach“ auch besser sein kann.

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Laub entfernen, ohne es zu entsorgen

Was ich von der Terrasse zusammenfege, wandert bei mir nicht in die Entsorgung. Ich decke damit die Beete mit Blumen und Sträuchern ab. Das hält im Winter die Wurzeln warm und spart mir im Frühjahr einen Teil des Jätens, weil unter der Schicht deutlich weniger Unkraut wächst.

Dafür nehme ich allerdings ausschließlich das Laub der Korkenzieherweide. Ihre Blätter sind schmal, sie rollen sich beim Trocknen ein und legen sich als lockere Schicht über die Erde, ohne zu verkleben. Darunter kommt Luft an den Boden, und die Stauden wachsen im Frühjahr einfach durch.

Dasselbe Laub, zwei Meter weiter

Von der Terrasse direkt aufs Beet, damit entfällt ein Arbeitsgang. Was hier liegt, muss ich im Frühjahr nicht als Rindenmulch kaufen.

Das Walnusslaub bleibt dabei außen vor, und das hat einen Grund. Walnussblätter enthalten Juglon und viele Gerbstoffe. Sie verrotten langsam, und pur ausgebracht können sie das Wachstum der Pflanzen darunter bremsen. Zerkleinert und mit anderem Material gemischt ist das kein Problem mehr, pur auf dem Staudenbeet würde ich es nicht machen.

Beet mit einer Schicht eingerollter Weidenblätter, dazwischen blühende Hornveilchen, oben Fetthenne

Der unterschätzte Grund für ein Häckselwerk

Beworben wird der bei Laubsaugern eingebaute Häcksler damit, dass er Platz im Fangsack spart. Das stimmt, ist aber der kleinere Nutzen. Der größere: zerkleinertes Laub verrottet schneller, lässt sich problemlos aufs Beet geben und macht sogar Walnusslaub unbedenklich. Wenn du dein Laub im Garten kompostierst oder anderweitig nutzt, ist ein Häckselwerk, ein Pluspunkt.

Für den Rest gilt das Übliche: auf den Kompost, gemischt mit Grünem, oder zur kommunalen Sammelstelle. Ein Laubhaufen in einer ruhigen Ecke ist übrigens nicht unbedingt Faulheit, sondern Winterquartier für Igel oder andere Tiere. Wenn du ihn räumen willst, dann besser im Frühjahr als im November.

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Was die Geräte können und wo sie aufgeben

Die Geräte, die saugen und häckseln, teilen sich ein paar Eigenheiten. In den Prospekten stehen sie selten, in den Erfahrungsberichten tauchen sie dafür immer wieder auf, quer über Marken und Preisklassen.

Der Haufen ist das Problem, nicht die Fläche

Die naheliegende Arbeitsweise wäre, alles zusammenzublasen und den Haufen anschließend wegzusaugen. Genau das funktioniert meistens nicht. Ein Käufer beschreibt es so: schon ein paar Blätter mehr am Saugstutzen, und nichts geht mehr, dann muss man von Hand nachschieben.

Diese Geräte sind für lose auf dem Boden liegendes Laub gebaut, nicht für einen Berg. Wer viel auf einmal wegbekommen will, arbeitet gegen die Bauart. In Portionen abfahren ist am Ende schneller, auch wenn es sich falsch anfühlt.

Nass ist nicht gleich nass

Nasses Laub gilt als die Grenze der Akkugeräte, und das ist nur zur Hälfte richtig. Frisch gefallenes feuchtes Laub saugen viele Modelle klaglos ein. Was sie stoppt, ist festgetretenes, halb matschiges Laub, das schon eine Weile liegt und mit dem Boden verbacken ist.

Bemerkenswert ist dabei, dass die beworbene Luftgeschwindigkeit darüber wenig aussagt. Der folgende Satz stammt aus einer Bewertung zu einem Gerät mit über zweihundert Stundenkilometern Blasleistung: „saugt und bläst einwandfrei, solange die Blätter nicht nass sind“. Der Wert für die Luftgeschwindigkeit auf dem Karton beantwortet die Frage also nicht.

Kleinigkeiten, die du wissen solltest

Der Fangsack ist ein Verschleißteil. Nähte und Reißverschlüsse geben nach ein paar Saisons nach, und dann bläst das gehäckselte Laub hinten wieder heraus. Beim Vergleich lohnt also der Blick, ob es Ersatzsäcke zu kaufen gibt.

Der Einschalthebel lässt sich bei vielen Modellen nicht arretieren. Du musst ihn die ganze Zeit festhalten. Und beim Umgreifen geht das Gerät aus. Nach einer Weile merkst du das in Hand und Handgelenk.

Geräte werden mit oder ohne Akku angeboten. Achte also genau auf die Beschreibung. Oft liegen weder Akku noch Ladegerät bei.

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Kabel, Akku oder Benzin

Diese Entscheidung hängt am Grundstück. Die entscheidende Frage ist banal: kommst du mit einem Verlängerungskabel dorthin, wo das Laub liegt?

Falls ja, solltest du dir das ernsthaft überlegen. Ein Sauger mit Kabel kostet solide unter fünfzig Euro und bringt dabei mehr Blasleistung mit als so manches Akkugerät für das Doppelte. Der Preisunterschied ist nicht klein, er ist der größte Hebel in diesem ganzen Vergleich. Was du dafür in Kauf nimmst, ist das Kabel, das beim Laub entfernen wenigstens keine Gefahr darstellt.

Akkugeräte lohnen vor allem dann, wenn du ohnehin schon Akkus eines Systems besitzt. Dann fällt der Aufpreis kaum ins Gewicht. Kaufst du das System neu dazu, landest du mit zwei Akkus und Ladegerät schnell beim Doppelten des Gerätepreises.

Benzin wird interessant, wenn die Fläche groß ist und draußen keine Steckdose erreichbar. Diese Geräte schaffen auch schweres, nasses Laub. Dafür sind sie deutlich lauter, und sie wollen im Frühjahr angeworfen werden, was nach einem Winter Standzeit nicht immer beim ersten Zug klappt.

Deine LageBauartPreisrahmenWas du dafür bekommst
Nur zur Seite blasen, kleine FlächeAkku-Bläser, ohne Saugenab etwa dreißig EuroLeicht, schnell zur Hand, kein Fangsack zu leeren
Steckdose erreichbar, preisgünstig ist gewünschtSauger mit Kabel, mit Häckslerunter fünfzig EuroBeste Leistung fürs Geld, dafür das Kabel
Keine Steckdose, mittlere FlächeAkku-Sauger, mit Häckslerachtzig bis hundert Euro ohne AkkuFreie Bewegung, Laufzeit je nach Akku
Große Fläche, kein Strom draußenBenzin, mit Häcksler und Fangsackab etwa hundertfünfundzwanzig EuroSchafft auch schweres Laub, deutlich lauter
Sehr große Fläche, langes ArbeitenBenzin auf dem Rücken, reiner Bläserum zweihundert EuroKein Gewicht in der Hand, kein Sammeln

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Die Zeiten, die dir keiner sagt

Hier kommt der Punkt, der die Anschaffung unmittelbar beeinflussen kann.

Laubbläser und Laubsammler stehen in der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung auf einer Sonderliste. In Wohngebieten dürfen sie werktags nur zwischen neun und dreizehn Uhr und zwischen fünfzehn und siebzehn Uhr laufen. An Sonn- und Feiertagen gar nicht. Das sind sechs Stunden am Werktag, mitten am Tag, und für Berufstätige ist das genau die Zeit, in der sie nicht zu Hause sind.

Es gibt einen Ausweg, und der steht in derselben Verordnung: Trägt das Gerät das EU-Umweltzeichen, entfallen diese zusätzlichen Sperrzeiten. Dann gilt nur noch die allgemeine Regel, also werktags von sieben bis zwanzig Uhr. Beim Vergleich lohnt sich der Blick danach also doppelt.

Ein Besen kennt diese Einschränkung übrigens nicht. Für den Gehweg vor dem Haus ist das keine Nebensache, denn dort trifft dich als Eigentümer eine Räum- und Reinigungspflicht, und die richtet sich nicht nach deinem Feierabend.

Und dann ist da noch der Nachbar. Mich stört Lärm von nebenan auch, ehrlich gesagt. Ich finde trotzdem, dass etwas Toleranz zu einem guten Miteinander gehört, in beide Richtungen. Eine Stunde am Samstagvormittag bringt niemanden um, ein ganzer Nachmittag ist etwas anderes.

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Meine Empfehlungen

Vorweg gesagt: Ich besitze selbst weder Bläser noch Sauger, mein Laub geht den Weg über Rasentraktor und Besen. Die folgende Auswahl stützt sich deshalb auf die Datenlage und auf das, was Käufer nach längerem Gebrauch berichten.

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Nur zur Seite blasen: Einhell GC-CL 18 Li E

FürTerrasse, Wege, kleine Flächen
BauartAkku-Bläser, ohne Saugen
Akku18 Volt, nicht enthalten

Wenn das Laub nur aus der Ecke soll und nicht eingesammelt werden muss, reicht ein Bläser. Kein Fangsack, den du leeren musst, und nach dem Gebrauch steht er in der Ecke statt im Weg. Mit über achttausend Bewertungen der meistgekaufte seiner Gattung. Es gibt ihn auch als Set mit Akku und Ladegerät, falls du noch keine Akkus dieses Systems hast.

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Wenn eine Steckdose erreichbar ist: Einhell GC-EL 3024 E

FürFlächen in Kabelreichweite
BauartSaugen, Blasen, Häckseln
StromKabel, kein Akku nötig

Das ist die ehrlichste Empfehlung in diesem Vergleich. Für weniger als die Hälfte eines vergleichbaren Akkugeräts bekommst du mehr Blasleistung und einen eingebauten Häcksler, mit dem das Laub direkt aufs Beet wandert. Was du dafür in Kauf nimmst, ist das Kabel hinter dir.

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Ohne Kabel, mit Häcksler: Einhell GE-CL 36/230 Li E

FürFlächen ohne Steckdose
BauartSaugen, Blasen, Häckseln
Akkuzwei 18-Volt-Akkus, nicht enthalten

Sinnvoll vor allem dann, wenn du schon Akkus dieses Systems im Schuppen hast. Dann ist es der kleinste Aufpreis für freie Bewegung. Beachte, dass zwei Akkus nötig sind, das steht in keiner Vergleichstabelle. Wer neu einsteigt, findet hier das Set mit beiden Akkus und Doppelladegerät.

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Große Fläche, kein Strom: Scheppach LBH2600P

Fürgrößere Grundstücke ohne Außenstrom
BauartBenzin, Saugen, Blasen, Häckseln
Fangsackgroß, für ganze Durchgänge

Sobald draußen keine Steckdose in Reichweite ist und die Fläche größer wird, führt der Weg zum Benziner. Er nimmt auch schwereres, feuchtes Laub auf, an dem Akkugeräte aufgeben. Dafür ist er deutlich lauter, und die Betriebszeiten aus Abschnitt 06 gelten hier besonders.

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Sehr große Fläche: Scheppach LB5200BP

Fürlange Arbeitsgänge auf viel Fläche
BauartBenzin auf dem Rücken, reiner Bläser
Sammelnkein Fangsack, nur zusammenblasen

Auf dem Rücken getragen liegt kein Gewicht mehr in der Hand, und das merkst du schon nach der ersten halben Stunde. Dafür sammelt dieses Gerät nichts ein. Es bläst das Laub zusammen, aufnehmen musst du danach selbst. Für Grundstücke, auf denen im Herbst wirklich Arbeit anfällt.

Was oft mehr bringt als das Gerät

Für die Terrasse und die Wege greife ich zum Laubbesen, und das nicht aus Prinzip. Ein Fächerbesen mit federnden Zinken holt Laub aus Pflasterfugen, ohne dass ein Motor laufen muss, und er ist in dem Moment einsatzbereit, in dem du ihn in die Hand nimmst. Für die paar Quadratmeter, um die es bei den meisten von uns geht, ist er ehrlich gesagt schwer zu schlagen.

Was dabei mehr ausmacht, als man denkt, ist das Gefäß daneben. Wer mit Schaufel und Eimer arbeitet, verbringt die halbe Zeit mit Bücken und Umfüllen. Ein großer, standfester Gartensack, der von allein offen stehen bleibt, nimmt eine ganze Terrassenladung auf einmal auf. Zusammengefaltet verschwindet er danach hinter der Tür. Zwei Laubgreifer dazu, und du hebst das Laub in Armvoll statt in Handvoll.

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Der Besen für Fugen und Fläche

Kopfschmal für Fugen, breit für die Fläche
Stielin der Länge einstellbar
ZinkenMetall, federnd

Der Kopf lässt sich mit einem Dreh von schmal auf breit stellen. Schmal kommt er zwischen Pflasterfugen und an Beetränder, breit räumt er die freie Fläche. Der längere Stiel nimmt Last vom Rücken, was bei etwas mehr Fläche den Unterschied macht.

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Der Sack, der offen stehen bleibt

Fassungeine ganze Terrassenladung
StandfestVerstärkungsring hält ihn offen
Nach dem Gebrauchfaltbar, vier Griffe

Der Ring im oberen Rand hält den Sack offen, sobald etwas darin liegt. Damit fällt das Aufhalten mit der zweiten Hand weg, und das ist der eigentliche Zeitfresser beim Laubräumen. Die vier Griffe helfen beim Ausschütten, gefaltet ist er schnell verstaut. Im Doppelpack, damit einer stehen bleiben kann, während der andere zur Sammelstelle fährt.

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Zwei Greifer statt zwei Hände

MengePaar, für beide Hände
HaltSchlaufen, rutschen nicht ab
MaterialKunststoff, wetterfest

Mit zwei Greifern hebst du eine Armvoll auf einmal, statt dich für jede Handvoll zu bücken. Genau die Bewegung wiederholt sich beim Laubräumen hundertfach, und genau dort spart das Werkzeug die Zeit ein. Die Schlaufen halten sie an der Hand, auch wenn das Laub nass und schwer ist.

Ein Laubsauger wird nur dort richtig nützlich, wo der Besen Probleme macht: im Kies, im Splitbeet, in Ecken und Winkeln. Mehrere Käufer beschreiben unabhängig voneinander genau diesen Kaufgrund, und sie kommen alle aus derselben Richtung. Mit dem Rechen kommt man an Schotter nicht heran, und ein Bläser allein verteilt das Laub dort nur.

Bevor du bestellst

Geh noch einmal die Punkte durch, die dieser Artikel aufgemacht hat. Welche Fläche macht dir wirklich Arbeit, und ist es mehr als die eine unter dem großen Baum? Welches Laub fällt dort, kleines oder großes? Kommst du mit einem Kabel hin? Und willst du das Laub loswerden oder im Garten behalten?

Wer diese vier Fragen beantwortet hat, weiß, welche Hilfe er braucht. Bei mir führen sie zu einem Besen und meinem Rasentraktor. Bei dir vielleicht zu einem Sauger mit Häcksler, weil die Beete das Laub gut gebrauchen können. Beides sind vernünftige Antworten, und keine davon steht in einer Bestenliste.

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